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Geologie
Die Saline liegt auf einem
länglichen Salzdiapir
(Salzstock)
am Südende der
33 km langen Störungszone
von Porto de Mos-Rio Maior,
an der das Salz aufgedrungen
ist. Bei der erfolglosen Suche
nach Erdöl
und Erdgas in den
50 iger Jahren sind bis zu
2000 m aufgestautes Salz
durchbohrt worden. |
In
den Marinhas do Sal steht der Salzstock direkt unter der Oberfläche an und
das
Tal ist durch Ablaugung des Salzes während der Jahrtausende als
"Subrosionssenke"
entstanden. Reines Steinsalz ist unter der Saline in einer
Tiefe von 75 m
erbohrt worden.
"Die Sole enthält nur 0,49 g/MGCl2, 1,48 g/l KCl, 4,37
g/l CaSO4, sowie 0,38 g/l
Ca- und Mg-Karbonat nebst einer Spur von Brom. Die
Zusammensetzung
ermöglicht die Erzeugung eines qualitativ hochwertigen Speisesalzes."
Dr. rer. nat. Gernot Schmidt, DER ANSCHNITT 53, 2001
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Salzgewinnung
Grundsätzlich verläuft die Salzgewinnung noch wie in alter Zeit. Die
Lage der
Saline und die kleinen Becken lassen keinen Einsatz von Grossmaschinen
wie in den riesigen Meerwasser salinen zu. Die einzige Neuerung ist eine
Tauchpumpe, welches das Salzwasser von tief unten herauf holt, denn oben
steht
Süsswasser und dieses vermischt sich nicht mit Salzwasser.
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Mit
2 Wippeimern wurde
früher durchgehend in Tag
und Nachtschicht die Sole
heraufgeholt.
Vom Brunnen aus wird dann die Sole in tiefere Sammel-
becken
geleitet, wo bereits
die Verdunstung und
Erwärmung beginnt. Von dort
fließt die Sole durch kleine
Kanäle oder Schäuche in die
470, zum Teil
sehr kleinen
Becken.
Während
des Verdunstungs-
vorganges werden die sich bildenden Kristalle ständig mit
frischer Sole übergossen.
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Diese
Arbeit ist extrem anstrengend, es wird mit Stangeneimern gearbeitet und
auch
bei größter Hitze. Im Idealfall dauert dieser Arbeitsvorgang nur eine Woche,
denn die Sole ist 7 x so salzig wie Meerwasser. Dann wird das Salz zusammen-
geschoben
und auf die hölzernen Podeste geschaufelt.
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Dort
trocknet es in Pyramidenform in der heißen Sonne ca. 60 Stunden und wird dann
mit Schubkarren
zum Hauptkanal gefahren, von wo es mit Kleinfahrzeugen zur
Waage und dann ins Lager-
haus gebracht wird. Dort ruht das Salz erstmal und
trocknet noch ein wenig bis es gemahlen und verpackt wird. |

Qualität
Dieses
Salz gehört zu den besten Salzen dieser Erde. Wir haben es aufwendig
testen
lassen und trotzdem machen wir ständig die Erfahrung, daß neue
Kunden
erstmal selber testen oder testen lassen. Der Grund hierfür liegt in der
mangelnden
Ethik so mancher Salzhändler, die den Markt in Verruf gebracht und
den Verbraucher
verunsichert haben.
Unsere Salze dürfen Sie alle gerne selber testen,
wir brauchen uns vor keinem Test zu fürchten und senden Ihnen gerne Proben zu.
Für den Export ist nur Quellsalz aus den allerbesten Becken reserviert.
Dieses
Salz wird dann im Lager gründlichst von fleißigen Frauen von Hand gereinigt,
bevor es gemahlen und verpackt wird. Dank des erfolgreichen Exportes und des
mehrfachen Preises den wir für das Quellsalz bezahlen, haben 6 Frauen Arbeit gefunden und es konnte sichtbar in der Saline investiert werden.
Das Quellsalz wird
in lebensmittelechten 25 kg Säcken, 40 Säcke/1000 kg auf einer Europalette verpackt.
Großkunden werden mit kostengünstigsten Transporten direkt angeliefert. Daneben
beliefern wir jeden 2. Monat unser Lager bei Spedition HEINZ in 85368 Moosburg
an der Isar . Von dort
wird der Kunde direkt beliefert, oder kann auch selbst abholen.

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"Quellsalz
aus Rio Maior ist so hochwertig,
dass
es bevorzugt für therapeutische
Zwecke einsetzbar ist,"
empfiehlt
Dr.
Guido Schuhmacher, Heilpraktiker.
Um wieviel mehr erst werten wir
damit
unsere tägliche Nahrung auf,
um wieviel reicher wird das Brot, das
der Bäcker
mit Quellsalz bäckt......!
Da wird die Arbeit vom Salzgärtner über
uns
bis zum Bäcker zum erfüllenden
Dienst am Mitmenschen.
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Der unvergleichliche
Quellsalz-Geschmack
Machen Sie doch ganz einfach folgende Geschmacksprobe:
nehmen Sie einen
Quellsalz-Kristall und lecken Sie ihn ganz einfach ein paar
Mal ab (nicht lutschen!)
und dann kosten Sie den Nachgeschmack, (etwa wie
als wenn Sie einen guten
Wein probieren) geniessen Sie diesen Geschmack, erspüren
Sie diese feinen
Nuancen. Sie werden das Bedürfnis bekommen, immer wieder
daran zu lecken,
man kann kaum damit aufhören. Und jetzt machen Sie mal dasselbe
mit
raffiniertem Meer- oder Steinsalz (Kochsalz). Sehr wahrscheinlich wird
Ihnen wie
den meisten Menschen übel von diesem Nachgeschmack. Alle anderen
Salze
liegen geschmacklich dazwischen.
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